Im Landkreis gab es mehrere Corona-Fälle an Kitas und Schulen. Foto: Jens Büttner/dpa
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Die Corona-Lage in Potsdam-Mittelmark Corona-Fälle an elf Schulen und Kitas

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark wurden am Dienstag 22 Neuinfektionen registriert. Eine weitere Person in Teltow ist am Coronavirus gestorben.

Bad Belzig - Das Corona-Geschehen im Landkreis Potsdam-Mittelmark bleibt angespannt. Die Kreisverwaltung vermeldete am Dienstag 22 Neuinfektionen, davon allein vier in Teltow und je drei in Bad Belzig und Kleinmachnow. Die Kreisverwaltung spricht von einem "flächigen Infektionsgeschehen" im Kreis. Eine Person aus Teltow sei im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Corona-Toten im Landkreis steigt damit auf 173. Die Sieben-Tage-Inzidenz hatte das Land zuvor noch mit 62,8 angegeben - dabei sind die 22 neuen Fälle noch nicht berücksichtigt.

Zille-Grundschule in Stahnsdorf wieder geöffnet, dritte Klasse in Quarantäne

Insgesamt gibt es an mittlerweile elf Kitas und Schulen im Landkreis Corona-Fälle. Wie berichtet war die Heinrich-Zille-Grundschule in Stahnsdorf am Montag komplett geschlossen worden. Hintergrund war der Verdacht auf einen Ausbruch einer mutierten Virusvariante bei einer sechsköpfigen Familie in der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Stahnsdorf. Laut Kreisverwaltung bestätigte sich der Verdacht auf Virusmutanten aber nicht. Der Schulbetrieb ist am Dienstag wieder aufgenommen worden. Allerdings gilt für die dritte Klasse sowie einen Hort-Erzieher noch Quarantäne bis zum 24. März. Auch die Tagespflege Tigerenten ist betroffen.

Bei einem weiteren Corona-Fall in der Kita Im Regenbogenland in Stahnsdorf wurde die Virusvariante B.1.1.7 dagegen nachgewiesen. In der Kita war bereits vergangene Woche ein Kind positiv getestet worden, allerdings in einer anderen Gruppe als nun. Eine Quarantäne wurde angeordnet.

Erkrankte Zwölftklässlerin in Bad Belzig - die 80 Mitschüler müssen vorerst nicht in Quarantäne

Am Fläming-Gymnasium in Bad Belzig ist eine Zwölftklässlerin mit Symptomen positiv getestet worden. Zwar sei die Schülerin, die bis Freitag noch den Unterricht besuchte, im Kurssystem mit 80 Schülern und neun Lehrern in verschiedenen Konstellationen und ohne feste Sitzplätze in Kontakt gewesen, von einer flächendeckenden Isolation hat das Gesundheitsamt aber dennoch "aktuell abgesehen". Die Kreisverwaltung verweist darauf, dass die Kurse "in geteilter Klassenstärke mit viel Abstand im Unterricht" stattfinden, Schüler und Lehrer trügen durchgängig Masken. Das Amt werde die Kontaktpersonen dennoch abtelefonieren, um enge Kontakte zu ermitteln und gegebenenfalls eine einzelne Quarantäne zu verfügen. "Die angerufenen Schüler sollen sich selbst beobachten und bei eventuell auftretender Symptomatik an den Hausarzt wenden", so die Kreisverwaltung.

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Auch an der Carl-von-Ossietzky-Oberschule in Werder (Havel) ist ein erkrankter Schüler positiv getestet worden. Dort laufe momentan noch die Umgebungsuntersuchung.

In Teltow ist an der Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule eine Schülerin positiv getestet worden, an der Ursula-Wölfel-Grundschule eine Lehrkraft, die Kontakt zu zwei Klassen hatte. Dort wurde Quarantäne bis 22. März angeordnet. 
Auch eine gesamte sechste Klasse der Freien Waldorfschule Kleinmachnow und eine Lehrkraft ist nach einem Corona- Fall in der Klasse in Quarantäne. Zudem ist an der Hoffbauer-Gesamtschule Kleinmachnow eine Lehrkraft per Schnelltest positiv getestet worden, das PCR-Ergebnis steht noch aus. Da sie durchgängig mit FFP2-Maske gearbeitet habe, wird dort auch bei PCR-Bestätigung niemand in Quarantäne geschickt, hieß es.

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