(Symbolfoto) Auf einem Parkplatz im polnischen Slubice, der Nachbarstadt von Frankfurt (Oder), wurden am Samstag schon private Spenden für eine Hilfslieferung in die Ukraine in Kartons verpackt.  Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild
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Kommentar zur Ukraine-Hilfe Aktiv werden

Trotz der schrecklichen Bilder des Kriegs - man muss sich nicht hilflos fühlen. Denn mit ein wenig Engagement kann man helfen, kommentiert PNN-Redakteur Henri Kramer

Die schrecklichen Bilder und Schilderungen vom Angriffskrieg gegen die Ukraine können durchaus verzagt machen. Doch das Gefühl der eigenen Hilfslosigkeit lässt sich durchbrechen – denn man kann helfen. Sei es finanziell mit Spenden zum Beispiel an das Kinderhilfswerk Unicef oder an ukrainische Zeitungen, sogar für die Armee dort gibt es ein Hilfekonto. 

Auch bilden sich schon jetzt in der Region Netzwerke, in denen Hilfeangebote gesammelt und koordiniert werden – sei es zur Aufnahme von Flüchtlingen oder zum Sammeln von Kleidung für jene Ukrainer:innen in Not, die bald auch in Potsdam ankommen werden. Selbst das Teilen solcher Angebote, diese öffentlich zu machen, darüber zu sprechen, ist hilfreich. 

Wie auch das Demonstrieren gegen den Krieg – um zu zeigen, dass eine große Mehrheit auf Seiten eines attackierten Volkes steht. Und nicht auf der Seite eines Kriegsverbrechers, der vor ein Gericht gehört. Das kann man selbst natürlich nicht erzwingen, aber diese gefühlte Hilflosigkeit lässt sich in praktische Solidarität umwandeln. Gerade die nun ankommenden Flüchtlinge werden davon aller Voraussicht nach noch viel benötigen.

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Henri Kramer, Redakteur © Foto (2018): Sebastian Gabsch
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