Das Studio des Deutschen Filmorchesters Babelsberg. Foto: PNN / Ottmar Winter
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Solidarität auch mit Freischaffenden Orchesterkonferenz Brandenburg gegründet

Honorarmindeststandards,  auskömmliche Finanzierung, Solidarität: Das sind die Ziele der neu gegründeten Orchesterkonferenz Brandenburg. Auch an Freischaffende geht ein Signal raus.

Potsdam - Nach dem Kulturrat Brandenburg hat sich ein weiterer Zusammenschluss brandenburgischer Kulturschaffender gegründet, diesmal spartenbezogen: die Orchesterkonferenz Brandenburg. Dies teilt der Landesmusikrat Brandenburg mit, von dem auch die Initiative für den Zusammenschluss ausgegangen war. 

Die Orchesterkonferenz ist als ein Netzwerk von Musikerinnen und Musikern der professionellen Orchester des Bundeslandes Brandenburg gedacht, so die Mitteilung. Im Unterschied zu anderen Orchesterkonferenzen öffne sie sich auch für freischaffende Instrumentalistinnen und Instrumentalisten. Dies sei "auch als solidarisches Signal an die freischaffenden Kolleginnen und Kollegen" zu verstehen.

Die Orchesterlandschaft Brandenburgs weiter entwickeln

Erklärtes Ziel der Orchesterkonferenz ist es, die brandenburgische Orchesterlandschaft weiterzuentwickeln. Sie vertrete die Interessen der Orchester gegenüber dem Landesparlament, der Landesregierung und den kommunalen Gebietskörperschaften. Themen seien Honorarmindeststandards,  auskömmliche Finanzierungen, Solidarität untereinander, die Einrichtung von Patenschaften mit Jugendensembles und die Formulierung von gemeinsamen Interessen.

In den Sprecherrat wurden drei Musiker*innen gewählt. Die Oboistin Birgit Schmieder arbeitet als freischaffende Künstlerin und hat Lehrerfahrungen von der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Die Cellistin Sabine Pohland ist Mitglied im Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus. Ingolf Börnchen ist Solo-Oboist beim Deutschen Filmorchester Babelsberg.


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