Schon bei der Eröffnung der Picasso-Ausstellung am 9. März hatte es lange Schlangen gegeben. Foto: Manfred Thomas
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Museum Barberini in Potsdam Schon 26.000 Besucher in Picasso-Ausstellung

Klaus Peters

Picassos Werke sind ein Publikumsmagnet: Aber speziell am späten Nachmittag ist im Museum Barberini noch Platz für viele weitere Besucher.

Potsdam - Die Picasso-Ausstellung des Potsdamer Museums Barberini hat einen guten Start erlebt. In den ersten beiden Wochen seien bereits rund 26.000 Besucher gezählt worden, sagte Museumssprecher Achim Klapp am Dienstag. Es habe aber immer noch Karten für spontane Besucher gegeben, betonte Klapp. Vor allem am späten Nachmittag werde es deutlich leerer. Wenn die Besucherzahlen so bleiben, könnte die Ausstellung die kürzliche Gerhard-Richter-Ausstellung noch überflügeln. Diese hatten innerhalb von dreieinhalb Monaten 150.000 Besucher gesehen.

130 Picasso-Werke zu sehen

In der am 9. März für das Publikum eröffneten Ausstellung "Picasso. Das späte Werk" zeigt das Museum noch bis zum 16. Juni mehr als 130 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Grafiken aus den Jahren 1954 bis zum Tod des Künstlers im Jahr 1973. Die Werke stammen aus der Privatsammlung von Jaqueline Picasso, der zweiten Ehefrau des Künstlers. Deren Tochter Catherine Hutin hat sie dem Museum geliehen.

Nach Angaben von Museumsdirektorin Ortrud Westheider sind die Werke bis auf wenige Ausnahmen erstmals in Deutschland zu sehen. Elf Arbeiten waren zuvor noch nie öffentlich gezeigt worden. (dpa)

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