Erstmals digital. Das Poetenpack Potsdam zeigt Enzensbergers „Über die Verfinsterung der Geschichte“ als musikalische Lesung. Foto: Poetenpack
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Das Potsdamer Poetenpack erstmals im Stream Endlich mal wieder ein Projekt abschließen

Das Potsdamer Poetenpack will seit Monaten seine neue Spielstätte in der Zimmerstraße eröffnen. Jetzt wartet die freie Gruppe nicht länger - und präsentiert sie digital.

Potsdam - Das Theater Poetenpack will seine neue Spielstätte in der Potsdamer Zimmerstraße virtuell eröffnen. Die aufgrund der Corona-Eindämmungsverordnung anhaltenden Schließungen hätten zu dem Entschluss geführt, erstmalig eine Veranstaltung als Stream anzubieten, teilte das freie Theater mit. Gezeigt wird am Mittwoch, dem 28. April 2021 die Lesung „Über die Verfinsterung der Geschichte“ von Hans Magnus Enzensberger.

Auftakt für ein längerfristiges Projekt

Der Stream am 28. April ist kostenlos und über die Webseite des Theaters www.theater-poetenpack.de zugänglich. Das Theater lädt jedoch dazu ein, mit dem Erwerb eines Solidaritätstickets die Bühne zu unterstützen. Die Veranstaltung ist der Auftakt des längerfristigen Projekts „Über die Verfinsterung der Geschichte oder Wohin hoffen wir?“, mit dem das Poetenpack die Bühne in der Zimmerstraße 12b bespielen will. Angekündigt ist "eine dichte Folge kleiner Theaterereignisse".

Auftakt der Spielzeit kontinuierlich verschoben

Das Poetenpack, das im Herbst erstmals vom Land Brandenburg mit 70.000 Euro gefördert wurde, nutzt die Bühne bereits seit September letzten Jahres als festen Proben- und Spielort. "Den Auftakt unserer Spielzeit müssen wir seitdem kontinuierlich verschieben", sagte Kai O. Schubert, künstlerischer Leiter des Theater Poetenpack. 

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"Hinter den Kulissen jedoch wurde in den letzten Monaten gewerkelt, geplant, geprobt", so Schubert. "Wir sind startklar, wollen unserem Publikum einen Blick in unsere neue Spielstätte ermöglichen und endlich einmal wieder das Gefühl haben, ein Projekt abzuschließen.“ Zwei weitere Poetenpack-Premieren sind indessen in den Herbst verschoben worden: „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans und „Love Letters“ von A. R. Gurney.

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