Bereits im April wurde gestreikt. Auch am Freitag gehen Bank-Beschäftigte wieder auf die Straße.  Foto: Paul Zinken/dpa
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Warnstreik in Brandenburg und Berlin Diese Banken sind vom Streik betroffen

Johanna Uchtmann dpa

Bankangestellte in Brandenburg und Berlin legen am Freitag ihre Arbeit nieder. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilt, ist mit Verzögerungen im Arbeitsablauf und mit geschlossenen Filialen zu rechnen.

Berlin - Die Gewerkschaft Verdi hat Bankangestellte in Berlin und Brandenburg für Freitag wieder zu Warnstreiks aufgerufen. Am Hackeschen Markt in Berlin sei für 10 Uhr eine Kundgebung der Beschäftigten geplant, teilte Verdi mit.

Vor der nächsten Runde der Tarifverhandlungen hat die Gewerkschaft die Beschäftigten von unter anderem der Berliner Sparkasse, der Deutschen Bank, der Commerzbank, der Investitionsbank Berlin, der Targobank, der UniCredit Bank/Hypovereinsbank und der Deutschen Kreditbank aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Es sei mit Verzögerungen im Arbeitsablauf und mit geschlossenen Filialen zu rechnen, teilte die Gewerkschaft mit.

Mehr Geld für die 200.000 Bankangestellten

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die bundesweit 200.000 Bank-Beschäftigten sechs Prozent mehr Geld, einen Anspruch auf Weiterbildung sowie sechs bezahlte „Gesundheits- und Entlastungstage“ pro Jahr. Aus Sicht der Arbeitgeber verlangt die Gewerkschaft zu viel. 

Die Banken stehen unter Druck wegen niedriger Zinsen, stärkerer Regulierung und der Konkurrenz neuer Online-Banken. Beide Seiten setzen sich am Montag in Wiesbaden wieder an einen Tisch. 

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