Große Teile der Baumobsternte in Ostbrandenburg sind nach der Frostnacht vom 4. zum 5. Mai 2019 ruiniert Foto: Daniel Reinhardt/dpa (Archiv)
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Kälte im Mai Große Frostschäden bei Obstbäumen in Brandenburg

Jeanette Bederke

Die eisigen Temperaturen Anfang Mai haben große Teile der Obstbäume schwer geschädigt.

Frankfurt (Oder) - Die extreme Frostnacht vom 4. zum 5. Mai dieses Jahres hat im Brandenburger Obstbau große Schäden angerichtet. Betroffen sind nach Angaben des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg vor allem Anbauregionen im Frankfurter Ortsteil Markendorf, in Müncheberg (Märkisch-Oderland) sowie im Süden der Mark.

Allein in Frankfurt (Oder) rechnen die Obstbauern mit Einnahmeverlusten in Höhe von zwei Millionen Euro. Durch Frostwerte bis zu Minus sieben Grad waren die Fruchtansätze bei Äpfeln, Kirschen, Pflaumen, Birnen und anderen Obstbaumsorten erfroren. Sie starben ab und fielen von den Bäumen. "Uns Frankfurter trifft es besonders hart. Unsere Hauptanbaukultur sind Äpfel. Davon sind 90 Prozent der eigentlich zu erwartenden Ernte weg", sagte Obstbauer Thomas Bröcker, der im Gartenbauverband Berlin-Brandenburg die Fachgruppe Obstbau leitet. (dpa)

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