Polizeibeamte und Kriminaltechniker stehen vor dem mutmaßlichen Tatort in Forst in Brandenburg.  Foto: P. Pleul/dpa
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Gewaltverbrechen Ermittlungen zu toten Männern gehen weiter

Anna Kristina Bückmann

In einer Wohnung in Forst in Brandenburg sind zwei tote Männer entdeckt worden. Schnell ist klar: Es handelt sich um ein Gewaltverbrechen. Unklar sind die Hintergründe.

Forst - Nach dem Fund zweier Männerleichen in der südbrandenburgischen Kleinstadt Forst (Spree-Neiße) gehen die Ermittlungen am Dienstag weiter. Die Männer wurden nach Angaben der Polizeidirektion Süd Opfer eines Gewaltverbrechens. Die Hintergründe der Tat sind bislang allerdings unklar. Auch zur Identität der beiden Männer gab es am Dienstagmorgen keine Angaben.

Die beiden Leichen wurden am Montagmorgen in einer Wohnung in Forst entdeckt. Aufgrund der Situation, in der die beiden aufgefunden wurden, geht die Polizei von einem Verbrechen aus. Weitere Details wollte die Behörde aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst aber nicht nennen.

Staatsanwaltschaft vermutet keinen Zusammenhang zu Leichenfunden in Bayern

Der Fall erinnert an die mysteriösen Leichenfunde in Bayern und Niedersachsen vom vergangenen Wochenende. Drei mit Armbrustpfeilen getötete Menschen waren in einer Passauer Pension, zwei Leichen in einer Wohnung in einer niedersächsischen Kleinstadt gefunden worden. Auch in diesen Fällen waren die Hintergründe zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft Cottbus geht bislang aber nicht davon aus, dass es eine Verbindung zwischen den Taten gibt.

Bei den Ermittlungen am Montag waren zwei verdächtige abgestellte Autos in der Nähe des betroffenen Wohnhauses entdeckt worden. Sprengstoffspezialisten untersuchten die Autos. Rund 116 Anwohner mussten vorläufig ihre Wohnungen verlassen, konnten aber am Nachmittag wieder in ihre Wohnungen. (dpa)

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