120 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Foto: Andreas Klaer (Symbolbild)
© Andreas Klaer (Symbolbild)

Brandenburg Recyclinganlage bei Cottbus brannte zwei Tage

Zwei Tage lang brannte es auf einer Recyclinganlage bei Cottbus, 500 Tonnen Müll sind abgebrannt. Noch ist die Ursache unklar.

Nach dem Brand von etwa 500 Tonnen Gewerbemüll und Altholz auf einer Recyclinganlage bei Cottbus ist die Ursache des Feuers noch unklar. Die Feuerwehr geht nach eigenen Angaben davon aus, dass sich der Müll selbst entzündet hat. Etwa 120 Einsatzkräfte waren am Samstagmittag mit 20 Fahrzeugen vor Ort. Der Brand konnte erst am Sonntagnachmittag vollständig gelöscht werden. Die Recyclinganlage liegt an der B97.

Ein Sprecher des Unternehmens, der Veolia Umweltservice GmbH, vermutet, dass die Ablagerung nicht erlaubten Mülls die Ursache für den Brand sei. Der Gewerbemüll werde oft nicht sauber getrennt und enthalte dann Abfälle wie Batterien oder Spraydosen, die da nichts zu suchen hätten, sagte er der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Die Anlage sei in den vergangenen Wochen von Feuerwehr und Landesumweltamt kontrolliert worden, ergänzte er.

Zur Sicherheit wurden die Hochspannungsleitungen abgestellt

Durch den Brand fiel in der Stadt Forst und umliegenden Gemeinden für einige Stunden der Strom aus. Über dem brennenden Müll liefen Hochspannungsleitungen, die durch die Hitze zu reißen drohten und deshalb aus Sicherheitsgründen abgeschaltet wurden, erklärte ein Feuerwehrsprecher am Montag. Die Höhe des Schadens ist nach Angaben des Unternehmens noch unklar.

In der betreffenden Recyclinganlage werden Gewerbeabfälle aufbereitet, getrennt und zu Ersatzbrennstoff weiterverarbeitet. (dpa)

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