Umweltaktivisten hatten in Jänschwalde einen Kohlebagger besetzt. Foto: Julian Stähle/dpa
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Aktion in Brandenburger Tagebauen Prozess gegen Baggerbesetzer beginnt

Klaus Peters

Mehr als 20 Klima-Aktivisten besetzten Bagger in den Tagebauen Jänschwalde und Welzow Süd. Wegen Hausfriedensbruch müssen sie sich jetzt vor Gericht verantworten.

Jänschwalde/Welzow - Drei Wochen nach den Protestaktionen in den Brandenburger Tagebauen Jänschwalde und Welzow Süd hat vor dem Amtsgericht Cottbus der Prozess gegen drei Umweltaktivisten begonnen. Vor Beginn der Verhandlung protestierten am Montag rund 40 Sympathisanten vor dem Gerichtsgebäude, wie Gerichtssprecher Michael Höhr berichtete. Die Staatsanwaltschaft wirft den drei Männern, die gemeinsam mit anderen Aktivisten in den Tagebauen Bagger besetzt hatten, Hausfriedensbruch vor.

Die drei Angeklagten hatten sich nach ihrer Festnahme geweigert, ihre Identität preiszugeben. Daher blieben sie in Untersuchungshaft. 20 weitere Aktivisten wurden nach ihrer Festnahme freigelassen, nachdem sie ihre Personalien angegeben hatten. Hausfriedensbruch kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.

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